Kein Sieger im Topspiel

SVR und RWE trennen sich 1:1.

Vor gut gefüllter Kulisse, ähnlich wie beim DFB-Pokal Spiel, teilt sich der SVR letztlich die Punkte gegen Rot-Weiss Essen. Engelmann brachte die Wiehenelf in den ersten 45 Minuten in Front, ehe der eingewechselte unmittelbar nach Wiederanpfiff die Führung egalisierte.

Es war eines dieser Spiele, welches am Ende verdientermaßen unentschieden ausgeht. Der erste Abschnitt ging mit leichten Vorteilen an den SVR. Zwar presste Essen gerade in der Anfangsphase sehr früh in der Rödinghauser Hälfte an, doch Rödinghausen fand immer wieder Lösungen. Innenverteidiger Wolff hatte eine sehr gute Möglichkeit nachdem ihn Engelmann bediente. Hier war RWE-Torwart Lenz noch der Sieger (20.). Vier Minuten später hatte Lenz dann nur noch das Nachsehen gegen Engelmann’s Spannschuss (24.). Essen war bis zur Pause gerade im letzten Drittel ungefährlich, da die Elf von Trainer Maaßen einfach gut und kompakt in der Defensive stand.

Die bekannte kalte Dusche bekam das Team von Wiehen trotzdem direkt nach der Pause. Kefkir, der gerade eingewechselt wurde, traf aus kurzer Distanz zum Ausgleich (46.). In der Folgezeit war die Begegnung wieder offen und Essen hatte jetzt mehr Spielanteile. Allerdings gingen Endres Schuss (71.) und ein Freistoß von Condé (89.), welche die nennenswerten Chancen in dieser Phase waren, am Tor vorbei. Der SVR hätte das Spiel noch zu seinen Gunsten drehen können, doch Meyer vergab freistehend (78.). Somit gibt der SVR erstmals seit April wieder Punkte im Ligabetrieb ab, bleibt aber in dieser Saison weiter ungeschlagen.

(MM)

DIE SPIELDATEN

SV Rödinghausen: Heimann – Langer, Wolff, Flottmann ©, Serra (67. Lokotsch), Traoré – Kunze (51. Meyer), Pfanne, Backszat, Schlottke (60. Kurzen) – Engelmann.

RW Essen: Lenz – Kehl-Gómez ©, Grote, Grund (80. Herzenbruch), Dorow, Heber (46. Kefkir), Condé, Bichler, Hahn, Dahmani (69. Platzek), Endres (87. Erwig-Drüppel).

Tore: 1:0 (24. Engelmann), 1:1 (46. Kefkir).

Schiedsrichter: Christopher Schütter, assistiert von Tobias Severins und Philip Roedig.

Zuschauer: 1.830

Foto: Noah Wedel