Später Ausgleich verhindert Sieg.
Afolabi bringt die U23 in Führung, diese hält bis zur 94. Minute.
90 Minuten und bis in die Nachspielzeit hielt die Rödinghauser 1:0-Führung, dann traf Gastgeber Grün-Weiß Nottuln doch noch. „Vom Spielverlauf ist der späte Ausgleich für Nottuln nicht unverdient, für uns zu diesem Zeitpunkt natürlich bitter und ärgerlich, zumal wir den Ball in die Mitte klären und an der Entstehung selbst beteiligt sind“, berichtete Rödinghausens Trainer Lennard Warweg. Er und die U23 des SVR haben damit am 2. Spieltag der Westfalenliga immerhin den ersten Punktgewinn verbucht, „doch es ist sicherlich nicht der Start, den wir uns gewünscht hatten“, räumt der Trainer ein.
Im Vergleich zum ersten Spiel gegen Preußen Espelkamp (2:3) brachte er mit Hendrik Rübartsch, Julian Frommann, Samih Uslu und Lennox Afolabi vier neue Kräfte in der Startelf und konnte sich schon in der 4. Spielminute bestätigt sehen, als Samih Uslus Vorlage Lennox Afolabi in ein Laufduell schickte, das der junge Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft gewann und zum frühen 0:1 verwertete. Danach ging es fast nur noch in die andere Richtung, da die spielerisch starken Hausherren das Heft in die Hand nahmen.
„Wir haben sehr gut verteidigt und Nottuln eigentlich nur bei Standards gefährlich werden lassen. Was unserem Spiel gefehlt hat, war die Entlastung, weil wir nach eigenen Ballgewinnen die Kugel zu schnell wieder abgegeben haben“, monierte Warweg. So auch in der vierten Minute der Nachspielzeit, als die Rödinghauser die Situation eigentlich geklärt hatten.
SV Rödinghausen II: Kramp; Rübartsch, Braunsmann, Frommann (82. Brinkjost), Rausch-Bönki, Bittner, Uslu (55. Kerlen), Kienker, Zschieschang (46. Jankowski), Afolabi (74. Rüther), Moulai (88. Köse)























