Westfalenpokalsieger!

SVR schlägt Wiedenbrück im Finale mit 2:1.

In einer umkämpften Partie gewinnt der SVR das Endspiel des Westfalenpokals mit 2:1 gegen den SC Wiedenbrück und darf die Trophäe zum ersten Mal in der Vereinshistorie in den Himmel ragen. Zudem hat sich der SVR damit wieder eine wiederholte Teilnahme an der Endrunde des DFB-Pokals gesichert.

Im heimischen Häcker-Wiehenstadion ging die Wiehenelf bereits nach 14 Minuten in Führung. Meyer, der Pokalschreck, traf nach einer gut getretenen Ecke von Engelmann. Diese leitete Pfanne überlegt weiter auf den zweiten Pfosten, an dem Meyer goldrichtig stand (14.). Schlottke hatte danach freistehend mehr als eine riesen Chance auf 2:0 zu erhöhen. Sein Schuss ging über das Gehäuse (27.).

Der Gast aus Wiedenbrück musste dann einen weiteren Rückschlag hinnehmen, denn Twyrdy wurde aufgrund einer Ampelkarte des Platzes verwiesen, sodass der SCW von seiner Grundformation 4-1-4-1 auf 4-4-1 notgedrungen umstellte und folglich noch defensiver stand. Dennoch zeigten sie kurz vor der Pause, dass sie weiterhin in der Partie waren. Schaal prüfte SVR-Schlussmann Schönwälder mit einem strammen Schuss (41.).

Nach dem Wechsel konnte Rödinghausen dann verdientermaßen auf 2:0 erhöhen. Engelmann traf per direktem Freistoß (50.). Der feststehende Absteiger aus der Regionalliga West gab sich aber keineswegs geschlagen und konnte durch Zech auf 2:1 verkürzen. Er schaltete nach einem Freistoß am schnellsten (57.). Bis zum Abpfiff entwickelte sich die Partie zu einem typischen Pokalfight und Schlagabtausch mit vielen Zweikämpfen, jedoch sollten keine Tore mehr fallen. Somit macht der SVR eine bislang gute Saison zu einer sehr guten Spielzeit.

(MH)

Foto: Lennart Kränke

DIE SPIELDATEN

SV Rödinghausen: Schönwälder – Langer, Wolff, Flottmann ©, Traoré (85. Engel) – Meyer, Pfanne, L.Kunze (77. Lokotsch), F.Kunze, Schlottke (62.Lunga) – Engelmann.

SC Wiedenbrück: Hölscher – Hüsing (85. Brinkmann), Twyrdy, Zech, Wallenborn – Schaal, Andreas (85.Warkentin), Geisler, Demming (85. Leeneman), Latkowski – Schikowski.

Tore: 1:0 (14. Meyer), 2:0 (50. Engelmann), 2:1 (57. Zech).

Besondere Vorkommnisse: Twyrdy sieht die gelb-rote Karte (37.); Lunga sieht die gelb-rote Karte (90.).

Schiedsrichter: Lukas Sauer, assistiert von Bernd Westbeld und Philip Dräger.

Zuschauer: 1.490