Innenverteidiger erzielt Tor des Tages

U23 besiegt die SpVgg. Vreden knapp mit 1:0.

Der SV Rödinghausen II hat seiner ohnehin guten Heimbilanz in der Fußball-Westfalenliga einen weiteren Sieg hinzugefügt. Gegen die SpVgg. Vreden siegten die Rödinghauser verdient mit 1:0 (0:0) und festigten den vierten Tabellenplatz. Das entscheidende Tor erzielte Innenverteidiger Nico Kötter in der 60. Minute.

Die Regionalliga-Reserve drückte wie in den letzten Heimspielen sofort aufs Tempo und erarbeitete sich eine deutliche Überlegenheit. Torchancen ergaben sich daraus zunächst aber nicht. Die erste Torannäherung verzeichneten die Gäste in der 10. Minute, als der Ball nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus an die Querlatte sprang.

Mehr war von der Münsterländern im Verlauf der ersten Hälfte offensiv nicht zu sehen. Die Rödinghauser kombinierten sich in der Folge immer wieder vor allem über die rechte Angriffsseite nach vorne, es fehlte gegen die aufmerksame und körperlich sehr robuste Vredener Abwehr aber der entscheidende Pass in die Spitze. So waren Fernschüsse von René Heitkamp in der 13. Minute, den Vredens Torhüter Sören Stauder entschärfte, und Jerome Haskamp, dessen Versuch in der 24. Minute knapp über die Latte segelte, zunächst die besten Gelegenheiten. Jonas Burke scheiterte nach einer knappen halben Stunde nach Steilpass von Heitkamp aus kurzer Distanz ebenfalls an Stauder.

Auch nach dem Wechsel blieb die Elf von Trainer Martin Sek spielbestimmend, wenn auch ohne große Chancen. Die Führung resultierte aus einer starken Einzelleistung von Ilias Illig, der mehrere Gegenspieler stehen ließ, in den Strafraum eindrang und den Ball quer auf Kötter legte, der aus kurzer Distanz traf. Vredens beste Gelegenheit zum Ausgleich vereitelte 15 Minuten später SVR-Schlussmann Yannick Rohrmann, der den Schuss des eingewechselten Ibrahim Kouyate glänzend parierte.

Da Burke kurz darauf nach einem Konter nur den Pfosten traf, mussten die Gastgeber in der Schlussphase noch zittern, ehe der Sieg unter Dach und Fach war. „Die Spielpause hat uns etwas aus dem Rhythmus gebracht“, meinte Sek. „Wir waren überlegen, haben vorne aber oft nicht die richtigen Entscheidungen getroffen“, analysierte der Coach sachlich.

(NW vom 03.12.18)