Duell mit Preußen Münster kann kommen

SVR mit 7:2-Sieg in Emsdetten.

Das Duell mit Preußen Münster kann kommen: Regionalligist SV Rödinghausen hat sich gestern Abend dank eines 7:2 (4:1)-Sieges beim Westfalenligisten Borussia Emsdetten für die zweite Runde im Westfalenpokal und damit für die reizvolle Partie im eigenen Stadion gegen den Drittligisten Münster qualifiziert. Nach einem frühen Rückstand gewannen die Rödinghauser, für die es am kommenden Samstag im eigenen Stadion mit dem Liga-Top-Spiel gegen Rot-Weiß Essen weiter geht, noch souverän.

SVR-Trainer Enrico Maaßen ließ seinen Neuzugang Fynn Arkenberg gleich von Beginn an auflaufen. Doch die Partie im Walter-Steinkühler-Stadion begann für die Gäste mit einem Dämpfer, als Marco Pereira Ferreira für den Gastgeber zum 1:0 (15.) vorlegte. Rödinghausen antwortete prompt: Simon Engelmann glich nach Vorlage von Lars Lokotsch aus (19.) und mit dem 2:1 (21.) durch Julian Wolff (vorausgegangen war ein Eckstoß von Eros Dacaj) war der Rückstand schon gedreht. Anschließend sorgte der Regionalligist noch in Halbzeit eins für klare Verhältnisse. Simon Engelmann nach starkem Zuspiel von Felix Backszat (38.) und erneut der SVR-Torjäger mit seinem dritten Treffer, nachdem Emsdettens Torhüter den Ball vertendelt hatte, stellten das Ergebnis auf 4:1.

In der zweiten Halbzeit schraubte der Favorit noch ein wenig weiter am Ergebnis. Zunächst war es Tobias Steffen, der nach einem schönen Schnittstellenpass von Engelmann zum 5:1 (50.) vollendete, kurz darauf schloss der zur Halbzeitpause eingewechselte Patrick Kurzen nach Flanke von Steffen zum 6:1 (52.) ab. Auch die Gastgeber beteiligten sich weiter an der lebhaften Partie und kamen durch Niklas Melzer zu ihrem zweiten Torerfolg (57.). Der Schlusspunkt zum 7:2 (69.) ging auf das Konto des eingewechselten Nikola Serra. Erfreulich auch, dass der für den dreifachen Torschützen Simon Engelmann eingewechselte Nico Empen sein Debüt im Rödinghauser Trikot geben konnte. Auch der 19-jährige Henrik Winkelmann durfte noch Spielpraxis sammeln.

SV Rödinghausen: Heimann, Flottmann, Backszat (66. Serra), Arkenberg, Steffen, Dacaj, Engelmann (55. Empen), Lokotsch, Schlottke (46. Kurzen), Wolff (77. Winkelmann), Langer.

(Quelle: NW)